J.G. Dibbern
Die Firma erzeugte Kurz- und Textilwaren, welche in der Manufakturwarenbranche als „holländische Ware“ bezeichnet wurden.
Die Firma erzeugte Kurz- und Textilwaren, welche in der Manufakturwarenbranche als „holländische Ware“ bezeichnet wurden.
Die Eisenbahn war wie überall in Europa auch in Schleswig-Holstein das eigentliche Symbol für die Modernisierung im 19. Jahrhundert. Mit ihrer Möglichkeit, große Gütermengen preisgünstig in kurzer Zeit über weite Strecken transportieren zu können, wurde sie zum Schrittmacher der Industrialisierung. In der wirtschaftlichen Aufschwungsphase nach den napoleonischen Kriegen gründeten sich Ende der 1820er Jahre die ersten Industriebetriebe in Schleswig-Holstein. Bei der Standortwahl war eine gute Verkehrsanbindung besonders wichtig.
Zu den Aufgaben des 1735 gegründeten General-Landesökonomie und Kommerzkollegiums in Kopenhagen gehörte auch das Sammeln und Auswerten von Informationen über die wirtschaftlichen Verhältnisse in den einzelnen Regionen des Gesamtstaates. Diesem Kollegium verdanken wir vermutlich den ersten umfassenden „Wirtschaftsbericht“ über die Herrschaft Pinneberg.
Hatten sich nach dem Eisenbahnbau 1844 erste Fabriken in Pinneberg angesiedelt, so wirkten sich die politischen Wirren 1848–1851 hemmend auf die weitere Wirtschaftsentwicklung aus.
Betrachtet man die Geschichte der Firma Binné & Sohn, gibt es genau genommen drei „Geburtstage“ zu feiern: Die Jahre 1853, 1879 und 1894. Bereits 1853 gründete Ernst-Ludwig Binné an der Koppelstraße ein Handelsgeschäft für Drogerie- und Kolonialwaren.
„Aus für ILO“ titelte am 20. November 1990 das PINNEBERGER TAGEBLATT, und am 31. Dezember 1990 schloss das traditionsreiche Unternehmen für immer seine Pforten. Damit endete eine fast 80-jährige Firmengeschichte, in deren Verlauf der Pinneberger Betrieb zu einem der führenden Unternehmen im Zweitaktmotorenbau wurde. Mit bis zu 1600 Beschäftigten war das Werk für viele Jahre größter Arbeitgeber in der Region.
Pinneberg, erstmals 1351 urkundlich erwähnt, blickt auf eine vielseitige und ereignisreiche Vergangenheit zurück: Von der mittelalterlichen Burg an der Pinnau entwickelte sich der Ort zur gräflichen Residenz (1290–1640) und später zu einem wichtigen dänischen Verwaltungszentrum. Mit dem Fleckensprivileg 1826 und den Stadtrechten 1875 begann ein neuer Abschnitt – geprägt durch die Eisenbahnanbindung 1844, den Aufstieg als Industriestandort und das Wachstum durch Eingemeindungen (1905/1927).
In Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt der VHS Pinneberg sind zahlreiche Artikel zur wechselvollen Stadtgeschichte Pinneberg entstanden.
Die Firma erzeugte Kurz- und Textilwaren, welche in der Manufakturwarenbranche als „holländische Ware“ bezeichnet wurden.
Die Eisenbahn war wie überall in Europa auch in Schleswig-Holstein das eigentliche Symbol für die Modernisierung im 19. Jahrhundert. Mit ihrer Möglichkeit, große Gütermengen preisgünstig in kurzer Zeit über weite Strecken transportieren zu können, wurde sie zum Schrittmacher der Industrialisierung. In der wirtschaftlichen Aufschwungsphase nach den napoleonischen Kriegen gründeten sich Ende der 1820er Jahre die ersten Industriebetriebe in Schleswig-Holstein. Bei der Standortwahl war eine gute Verkehrsanbindung besonders wichtig.
Zu den Aufgaben des 1735 gegründeten General-Landesökonomie und Kommerzkollegiums in Kopenhagen gehörte auch das Sammeln und Auswerten von Informationen über die wirtschaftlichen Verhältnisse in den einzelnen Regionen des Gesamtstaates. Diesem Kollegium verdanken wir vermutlich den ersten umfassenden „Wirtschaftsbericht“ über die Herrschaft Pinneberg.
Hatten sich nach dem Eisenbahnbau 1844 erste Fabriken in Pinneberg angesiedelt, so wirkten sich die politischen Wirren 1848–1851 hemmend auf die weitere Wirtschaftsentwicklung aus.
Betrachtet man die Geschichte der Firma Binné & Sohn, gibt es genau genommen drei „Geburtstage“ zu feiern: Die Jahre 1853, 1879 und 1894. Bereits 1853 gründete Ernst-Ludwig Binné an der Koppelstraße ein Handelsgeschäft für Drogerie- und Kolonialwaren.
„Aus für ILO“ titelte am 20. November 1990 das PINNEBERGER TAGEBLATT, und am 31. Dezember 1990 schloss das traditionsreiche Unternehmen für immer seine Pforten. Damit endete eine fast 80-jährige Firmengeschichte, in deren Verlauf der Pinneberger Betrieb zu einem der führenden Unternehmen im Zweitaktmotorenbau wurde. Mit bis zu 1600 Beschäftigten war das Werk für viele Jahre größter Arbeitgeber in der Region.